Neues Stickermotiv: Antifa Viertel – solidarisch gegen den Rechtsruck

Viele kennen das Problem, der Nazi aus der Nachbarschaft hat bei der Hunderunde Spuren hinterlassen, die rechte Parteijugend hat ihre Werbung im Umfeld der Stammkneipe verklebt oder der Wutbürger hat mal wieder alle emanzipatorischen Hinweise für ein besseres Leben von den Laternen gekratzt.
Natürlich gibt es zahlreiche gute Shops, bei denen man antifaschistische Aufkleber bestellen kann.
Allerdings sitzt das Geld nicht immer locker und mit 2€ für 30 Aufkleber kommt man gerade in umkämpften Nachbarschaften nicht weit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden eine gute 5-stellige Anzahl an Aufklebern zur Verfügung zu stellen um auch Leuten die Knapp bei Kasse sind die Option zu geben propagandistisch in ihrem Viertel aktiv zu werden.
Also meldet euch, wenn ihr aus Dortmund kommt und was zu Stickern braucht, ein antifaschistisches Straßenbild entsteht nicht von selbst.
Natürlich weisen wir drauf hin das Aufkleber nur an dafür bestimmte Orte verklebt werden dürfen und es sich sonst gegebenenfalls um Wildplakatieren, eine Ordnungswidrigkeit oder gar Sachbeschädigung handeln kann.

Lütgendortmund: antifaschistische Interventionen in den vergangenen Tagen

Nachdem erst vor ein paar Tagen Antifaschist:innen in Lütgendortmund intervenierten, wurde jetzt noch mal nachgelegt. Erneut waren Antifas in verschiedenen Ecken Lütgendortmunds unterwegs um Antifaschistische Plakate und Sticker ins Straßenbild zu tragen.

Seit langem ist der westliche Stadtteil immer wieder voll von rassistischen Aufklebern, Hakenkreuzen und anderen rechten Schmierereien. Seit Jahren sind auch die Täter aus dem Umfeld des ursprünglich aus Bochum kommenden Ewers-Clans bekannt. Auch wenn die Stadt und große Teile der Zivilgesellschaft lieber wegschauen und dabei die Nazis machen lassen, werden wir dies auch weiterhin nicht einfach hinnehmen.

So konnte zahlreiche rechte Propaganda in den von Nazis frequentierten und zum Teil bewohnten Straßen entfernt und durch antifaschistische Inhalte ersetzt werden. Aber auch in andern Ecken des Stadtteils wurden Botschaften hinterlassen und deutlich gemacht das in Lüdo kein Platz für Faschist:innen ist.

Nichtsdestotrotz bleibt Lütgendortmund ein Stadtteil mit einer Handvoll gewaltbereiten Nazis denen entschlossen begegnet werden muss. Das geht nur durch kontinuierliches Handeln vor Ort.

Umso schöner war es zu sehen, dass sich auch weiterhin antifaschistische Plakate im Straßenbild finden lassen und die lokalen Nazis ihren ausgerufenen „Nazikiez“ weiterhin nur auf Twitter praktizieren können.

Schaut also nicht weg, sondern organisiert euch, bildet Banden und geht konsequent gegen rechte Hetze und ihre Verursacher: innen vor!

 

 

28. – 31. Juli 2022 | Sommer, Sonne, Antifa! | Kultur- & Politikfestival

Bald ist es wieder soweit!

Vom 28. bis zum 31. Juli 2022 wird in NRW das Sommer, Sonne, Antifa! Festival 2022 stattfinden.

An 4 Tagen könnt Ihr neben der Zeit, sich kennenzulernen und zu vernetzen, an 40 verschiedenen Veranstaltungen wie zum Beispiel  Vorträgen, Workshops und Trainings teilnehmen.

Tickets für das Festival könnt Ihr euch entweder online (per Überweisung) oder persönlich an verschiedenen Verkaufsstellen in ganz NRW abholen. Weitere Infos dazu und das Bestellformular findet ihr hier. In Dortmund können die Tickets im Black Pigeon, bei Frau Lose und im Antifa Café Dortmund (Nordpol) erworben werden.

Bildquelle 3. Foto: Antifa.NRW

01. Mai 2022 | Gegen Nazis & für das schöne Leben für alle in Dortmund! | Heutige Veröffentlichung der diesjährigen Nazi-Route | Treffpunkt für den Gegenprotest bleibt bestehen!

+++ UPDATE: Nazi-Aufmarsch vom Hauptbahnhof über den Sonnenplatz bis nach Dorstfeld  +++

Im heute veröffentlichten Artikel der Nordstadtblogger wurde zum ersten Mal detailliert auf die Route des diesjährigen Nazi-Aufmarsches am 1. Mai in Dortmund eingegangen.

So haben die Neonazis um die Partei die Rechte herum ab ca. 12 Uhr folgende Route durch die Stadt Dortmund angemeldet und mit der Polizei Dortmund kooperiert:

  • Nordseite Hauptbahnhof Dortmund (Startpunkt)
  • Grüne Straße
  • Schützenstraße
  • Brinkhoffstraße
  • Königswall
  • Rheinische Straße
  • Möllerstraße
  • Lindemannstraße
  • Sonnenplatz (Zwischenkundgebung)
  • Sonnenstraße
  • durch die Unterführung am S-Bahnhof Dortmund-West
  • Lange Straße
  • Heinrichstraße
  • Rheinische Straße
  • Wittener Straße
  • S-Bahnhof Dortmund Dorstfeld (Endpunkt)

Natürlich ist jeder Meter in Dortmund oder sonst wo ein Meter zu viel für einen Nazi-Aufmarsch!

Die nicht allzu knappe Route bietet zudem reichlich Möglichkeiten um den Nazis den Tag gehörig zu versauen. Trefft daher die letzten Vorbereitungen und kommt wie bereits angekündigt zum Treffpunkt Josephstr. Ecke Wilhelmstr. oder haltet euch dynamisch in den betroffenen Vierteln auf!

Um 16 Uhr sehen wir uns dann alle bei der anarchistischen Demonstration am Westpark!

 

30. April 2022 | Mehmet-Kubaşık-Kinderfest | 14:00 Uhr Mehmet-Kubaşık-Platz

Am 30. April habt ihr ab 14 Uhr die Möglichkeit das erste Mehmet-Kubaşık-Kinderfest vom Bündnis kein Schlussstrich zu besuchen.

Das Fest wird mit Hüpfburg, Kinderschminken, Fußballbillard, Kinderbands uvm. auf dem Mehmet-Kubaşık-Platz stattfinden. Im Anschluss haben wir euch hier nochmal den letzten Aufruf vom Bündnis verlinkt.

 

Bildquelle 1. Foto: Bündnis Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund

30. April 2022 | revolutionäre Vorabenddemo | 18:00 Uhr Dortmund HBF (Cinestar) | 19:00 Uhr Bochum HBF

Lasst uns am 30.04. aus Dortmund gemeinsam zur revolutionären Vorabenddemo in Bochum fahren! Kommt rum, bringt eure Leute mit.

Wir treffen uns gemeinsam mit unseren Genoss:innen der Autonomen Antifa 170 um 18 Uhr vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofes Dortmund (Cinestar).

Heraus zum revolutionären Vorabend – Klassensolidarität statt staatlicher Autorität!

BV Brambauer: Abbruch des Sponsoring, Einzug der Kleidung und die Entlassung des der rechten Szene nahestehenden Jugendtrainers

Antifa funktioniert: Nachdem am 06. April die Antifa Werne mit einem Tweet und wir am darauf folgenden Tag mit einem detaillierten Bericht über das Sponsoring vom bekannten Nazi André Machill beim Fußballverein BV Brambauer berichteten, brach der Verein als Reaktion darauf die Zusammenarbeit ab und ergriff weitere Maßnahmen.

„BV Brambauer: Abbruch des Sponsoring, Einzug der Kleidung und die Entlassung des der rechten Szene nahestehenden Jugendtrainers“ weiterlesen

Freiheit für Lina! – Freiheit für alle Antifaschist:innen!

Seit über 500 Tagen sitzt Lina nun in Untersuchungshaft, weil ihr vorgeworfen wird, konsequent gegen Faschist:innen vorgegangen zu sein. 500 Tage, in denen der Staat versucht ein Exempel an der Genossin zu statuieren, um die radikale Linke einzuschüchtern und zu spalten.
Umso wichtiger ist es, sich der Repression geschlossen und offensiv entgegenzustellen und klarzumachen das unsere alltäglichen Kämpfe nicht enden nur weil der Staat es will. Es geht nicht um Kategorien wie unschuldig oder schuldig, es geht darum das Solidarität nicht an der Knastmauer endet.
Organisiert euch, spendet für Verfahren, schreibt Briefe und macht auf den Straßen auf die Situation der politischen Gefangenen aufmerksam.
Ob drinnen oder draußen wir stehen zu unseren Genoss:innen – Freiheit für Lina und alle andern!