Graffiti von Rechts? – Rechte Nachwuchssprüher aus Dortmund und dem Umland

Zurzeit tauchen in Dortmund und in umliegenden Städten wieder vermehrt rechte Graffitis auf. So wurden in den letzten Wochen immer wieder im Bereich zwischen den Westfalenhallen und dem Unionviertel Parolen wie „FCK AFA“ gesprüht. Auch in Dorstfeld im Bereich rund um die Thusnelda Straße tauchen wieder vermehrt Schriftzüge der jüngeren lokalen faschistischen Generation auf.

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Antifa: Eine feministische Perspektive auf antifaschistische Arbeit

Wird gesellschaftlich an autonome, antifaschistische Organisation gedacht, denken viele an Mackertum, Männer und viel Testosteron. Die antifaschistische Arbeit hat dabei oft eine recht cis-männlich dominierende Außenwirkung.

Historisch und gesellschaftlich wird dabei häufig die Vorstellung von antifaschistischen Cis-Männern kreiert, die gegen Nazis rummackern, denn insbesondere durch eine genderspezifische Sozialisierung spricht antifaschistische Arbeit vermehrt Männer an – aber Antifa heißt auch Feminismus.

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18. November 2023 | 14 Uhr Bahnhof Eisenach | Demonstration | IHR KRIEGT UNS NICHT KLEIN | Rechte Strukturen zerschlagen

Mehr Informationen zur Demo, der Mobilisierung, der Anfahrt oder zu einem extra eingerichteten Live-Ticker für den 18.11.2023 findet ihr hier.

Alle nach Eisenach und ein klares Zeichen gegen rechte Strukturen setzen!

Kompletter Ankündigungstext:

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Neues Stickermotiv: Antifa Viertel – solidarisch gegen den Rechtsruck

Viele kennen das Problem, der Nazi aus der Nachbarschaft hat bei der Hunderunde Spuren hinterlassen, die rechte Parteijugend hat ihre Werbung im Umfeld der Stammkneipe verklebt oder der Wutbürger hat mal wieder alle emanzipatorischen Hinweise für ein besseres Leben von den Laternen gekratzt.
Natürlich gibt es zahlreiche gute Shops, bei denen man antifaschistische Aufkleber bestellen kann.
Allerdings sitzt das Geld nicht immer locker und mit 2€ für 30 Aufkleber kommt man gerade in umkämpften Nachbarschaften nicht weit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden eine gute 5-stellige Anzahl an Aufklebern zur Verfügung zu stellen um auch Leuten die Knapp bei Kasse sind die Option zu geben propagandistisch in ihrem Viertel aktiv zu werden.
Also meldet euch, wenn ihr aus Dortmund kommt und was zu Stickern braucht, ein antifaschistisches Straßenbild entsteht nicht von selbst.
Natürlich weisen wir drauf hin das Aufkleber nur an dafür bestimmte Orte verklebt werden dürfen und es sich sonst gegebenenfalls um Wildplakatieren, eine Ordnungswidrigkeit oder gar Sachbeschädigung handeln kann.

19. Juni 2021 | Laufdemo von TransAction | 17 Uhr im Westpark

Der Juni ist Pride Month – ein Monat, der an die Stonewall Riots im Juni 1969 erinnert und auf die damit verbundenen und noch immer bestehenden Kämpfe queerer Menschen aufmerksam macht.

Nach wiederholter queerfeindlicher polizeilicher Schikane, massiven Repressionen und Razzien markiert der 28. Juni 1969 den Tag, an dem Besucher:innen und Aktivist:innen der queeren Bar “Stonewall Inn” in New York City sich diese Diskriminierung nicht länger gefallen ließen und zurückschlugen. Es folgte ein fünftägiger Riot der queeren Aktivist:innen gegen Polizeigewalt und -repression und für die Rechte queerer Menschen.
Auch heute noch sind die Stonewall Riots ein Symbol des queeren Widerstands gegen soziale und politische Diskriminierung. Zuletzt hatte die Abstimmung des Bundestags gegen ein Selbstbestimmungsgesetz für binäre und nicht binäre trans* und inter* Personen und für das menschenverachtende TSG (“Transsexuellengesetz”) deutlich gemacht, dass dieser Kampf immer noch absolut notwendig ist!

Unter dem Motto “Pride Month is our Month – Queer Liberation Now!” ruft die Dortmunder Gruppe TransAction zur Demo am morgigen Samstag, den 19.06., um 17 Uhr auf. Kommt mit uns auf die Straße – in Erinnerung an die Stonewall Riots und für die Rechte queerer Menschen!

Denkt an Masken und Abstände. Diese Demo kämpft für queere Rechte und ist keine Party – lasst Alkohol und andere Drogen zu Hause.

Bildquelle Fotos: TransAction Dortmund